Liebe Annette,

 

ich schreibe dir, weil ich denke, dass es notwenidg ist, dass jemand einen Schritt macht. Was ich dir zu sagen habe, wird dir wahrscheinlich nicht genügen, obwohl ich das hoffe.

Wenn du mich angreifst und mir diese Dinge vorwirfst, kann ich genau so wenig objektiv sein, wie du selbst. Ich denke, es fällt uns  beiden schwer, Dinge zu differenzieren. Du bist in der Rolle der Angreiferin, ich verteidige mich. Und so prallen zwei Welten aufeinander, die wohl beide sturer und engstirniger nicht sein könnten. Natürlich will ich das nicht. Ich will dich wirklich nicht  verletzten und müsste wissen, dass ich das tue, dass ich zu weit gehe. Es tut mir leid, Annette. Aber was mich wütend macht, ist, dass alles was du siehst auf einmal nur die Fehler sind, die ich mache. Du beschränkst alles darauf und celebrierst das sogar. Ich genieße scheinbar dieses Recht, besonders kritisch gesehen zu werden und das finde ich sehr belastend. Es fällt mir so schwer dir gerecht zu werden – du kannst mir glauben, ich versuche es, aber ich schaffe es scheinbar nicht. Alles beschränkt sich auf die Dinge, die ich falsch mache und diese widersprechen  sofort meiner Aussage, dass ich will, dass du glücklich bist. Das ist nicht wahr. Das ist es wirklich nicht.

Ich finde, in einer Freundschaft sollte man an anderen Dingen festhalten.

24.3.09 21:10

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